Sommerloch, oder was?

Drückende Schwüle über Frankfurt. Aus dem unterkühlten Sitzungsraum über die Straße in den Bahnhof. Die Füße glühen in den Slippern.

Der Zug kommt pünktlich, bietet genügend Platz und Internet bei angenehmen Temperaturen, verlässt den Hauptbahnhof pünktlich um 13:10 Uhr und erreicht Düsseldorf ebenso pünktlich, sodass ich -ohne rennen zu müssen- noch den um 25 Minuten verspäteten RE4 erreiche und sechs Minuten vor der Zeit in der Vitusstadt ankomme.

Bis auf die Szene, wo der schwäbisch sprechende Zugbegleiter vom Flaschensammler (zerzauster schwarzer Vollbart im schwarzen Winterjogginganzug) eine Fahrkarte sehen wollte und der Begleiter am Ende klein beigibt („Aber beim nächsten Mal haben Sie einen Personalausweis dabei!“):

Eine öde Fahrt in trister Schläfrigkeit.

Liegt wahrscheinlich an den Temperaturen.

Könnte eigentlich immer so sein.

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