Ach, Sabine

Kramp-Karrenbauer ist in der CDU zurückgetreten, Klinsmann bei Hertha und Kardinal Marx will nicht mehr weitermachen als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Da habe ich schon ein wenig den Atem angehalten, als heute auf dem Handy eine Nachricht aus dem Vatikan aufploppte: „Der Papst … „, kein Rücktritt, “ … hält an Zölibat fest.“ geht’s weiter. Rückschritt statt Rücktritt.

Sabine hatten sie den Sturm getauft, der am Wochenende über Europa unterwegs war. Die Folgen waren nicht soo heftig wie vorhergesagt. Die Schäden hielten sich in Grenzen. Die Probleme bei der Bahn ergaben sich wohl eher aus der Tatsache, dass sie irgendwann ab Sonntag-Nachmittag gar nicht mehr fuhr.

boot

Jetzt ist alles wieder im Normalmodus. Verspätung 10 Minuten. Schuld daran haben das Ausland und eine gestörte Tür. Den Anschlusszug erreiche ich im Spurt nur knapp. Für den wurde mir wieder wegen „hoher Auslastung“ eine Platzreservierung empfohlen und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass ein anderes Fahrzeug verkehre (ein Boot vielleicht?) und es keine Reservierungsanzeige gebe. Das System reserviert mir trotzdem und automatisch Platz 16 im Wagen 6, obwohl es weder den Wagen noch den Platz gibt. Jetzt sitze ich auf Platz 101 in Wagen 23 und kann sogar online einchecken … für Platz 16 im Wagen 6.

Außer Atem und genervt lausche ich der Ansage der freundlichen Zugbegleiterin, die dass „S“ dermaßen feucht ausspricht, dass man Angst bekommen könnte, es würde aus den Lautsprechern zu tropfen beginnen und die ganz im Stile einer Jahrmarkt-Ansage kommentiert : „Heute, liebe Fahrgäste haben Sie in allen Wagen unseres ICEs freie Platzwahl.“

Fehlt nur noch der Wendler im Waggon. „Egal …“ .

Und noch eins:

Dass irgendwer bei der Bahn diesem Blog folgt, war bisher nur eine Vermutung; jetzt ist es Gewissheit: Statt „Ii-zeh-eeh einhundert fünf nullfünf“ (wie ich in meinem Beitrag vom 22. Januar augenzwinkernd monierte) wird der ICE 105 aus Amsterdam jetzt korrekt mit „Ii-zeh-eeh einhundert fünf“ angekündigt. Wow!